Unsere Top-Angebote

Ab
€ 89
/ Woche
7 Tage SuperDévoluy inkl. Skipass ab €89 zum Angebot →
7 Tage Alpe d'Huez/Vaujany inkl. Skipass ab €149 zum Angebot →
7 Tage Les 2 Alpes inkl. Skipass ab €159 zum Angebot →
7 Tage Tignes inkl. Skipass ab €229 zum Angebot →
7 Tage Val Thorens inkl. Skipass ab €279 zum Angebot →
Alle Frankreich-Angebote anzeigen →
Ferienwohnungen in Frankreich →
Hotelangebote →

Alpe d’Huez – Mythos schwarze Sarenne

07. Dezember 2009

snow_160Viel Prominenz fährt jedes Jahr mit dem Fahrrad durch Alpe d’Huez. Lance Armstrong etwa, der mittlerweile verstorbene Marco Pantani oder Miguel Induráin. Richtig, regelmäßig steht das Örtchen im Department Isére auf dem Etappenplan der Tour de France. Der Weg bis zum auf etwa 1800 Metern gelegenen Ziel gehört mit seinen 21 Kehren zu den berühmtesten Anstiegen der Frankreichrundfahrt. Doch auch Skifahrer schwören auf Alpe d’Huez, das sich während der Skiurlaubszeit in ein attraktives Wintersportparadies verwandelt. Berühmt ist der Ort mit seinen fünf Satellitendörfern für seine 250 Kilometer Pisten aller Schwierigkeitsgrade, legendär wegen der längsten unter ihnen: die schwarze Sarenne.

Längste Abfahrt Europas

Gehen alle Pisten im unteren Bereich als leicht bis mittelschwer durch, trägt „La Sarenne“ ihr schwarzes Label völlig zu Recht. Zwar gehört sie topografisch keineswegs zu den schwierigsten Abfahrten der französischen Alpen, doch verlangt sie den Fahrern konditionell alles ab.

Denn in ihren Dimensionen ist die schwarze Sarenne einzigartig: Mit 16 Kilometern, die ohne Unterbrechung downhill gefahren werden können, ist sie die längste Abfahrt Europas, fast 2000 Höhenmeter liegen zwischen ihrem Start auf 3330 Metern und dem Ziel in Auris en Oisans. Wenn das Wetter mitspielt, kann man vom Startpunkt aus angeblich ein Fünftel des französischen Staatsgebietes überblicken.

Wohlbehalten im Tal

Vor allem die ersten sieben Kilometer stellen die Oberschenkelmuskulatur vor anspruchsvolle Prüfungen. So führt die Piste zunächst sehr steil den Pic Blanc hinunter, bevor sie dem Verlauf des Sarenne-Gletschers folgt und gen Ende abflacht. Der letzte Abschnitt im Gletschertal muss gar mit Schwung angefahren werden, sonst droht ein längerer Fußmarsch zur Station. Schon vorher steht jedoch auch die Sesselbahn Lombaros zur Verfügung, die einen wohlbehalten ins Tal bringt. Im mittleren Bereich verkürzt eine weitere Sesselbahn den Weg.

Unvergessliche Mondscheinfahrten

Oft drohen jedoch Lawinen oder schlechtes Wetter. Deshalb ist „La Sarenne“ ohnehin nur rund 40 Tage im Jahr in voller Länge befahrbar. Cracks bewältigen 16 Kilometer in knapp 40 Minuten, Anfänger sollten – je nachdem, wie oft eine Pause eingelegt wird – bis zu zwei Stunden einrechnen. Ein unvergessliches Skivergnügen bieten die Abendabfahrten: Nach einem stärkenden Imbiss in einer Gletscherhütte wedelt man im Mondschein die Piste hinunter. Im Gletschertal kann man den Abend in der gemütlichen Hütte La Combe Haute ausklingen lassen.